Genusstour auf der Halbinsel Höri

Dieses Jahr war das Ziel der Tagestour der DAV Genusswanderer die Halbinsel Höri am Bodensee. Die Anreise erfolgte mit dem Bus. Die Wanderleiterin, Ursula Trunte, hat sich als Ausgangspunkt der Tour den kleinen Ort Moos ausgesucht. Auf der Fahrt erzählte unser Wanderfreund Eckhard einiges zur Entstehung der Vulkanbergen des Hegau und der über 1000 jährigen Geschichte der Festungsruine Hohentwiel.

Wir erfuhren von ihm auch, wo der Name „Höri“ seinen Ursprung hat. Der Sage nach erschuf Gott ganz zum Schluss dieses Fleckchen Erde und als er sah, wie vollkommen und einzigartig es ist, soll er voller Begeisterung gerufen haben „Etz hör i uf“. Diese Einzigartigkeit und Schönheit konnten wir an diesem Tag kennenlernen.

Zu Beginn der Wanderung, war der See noch in Nebel getaucht, der sich nach und nach auflöste. Uns boten sich herrliche Ausblicke auf die andere Seeseite mit Radolfszell und der Insel Reichenau. Die aussichtsreiche Wanderung führte an einer Kette von malerischen Uferorten entlang. Die Mittagspause wurde direkt am See an einem Rastplatz bei Gundelfingen eingelegt. Danach teilte sich die Gruppe. Einige machten einen Abstecher zum Wasserturm von Horn. Dies ist wohl einer der schönsten Aussichtspunkte auf der Halbinsel Höri. Die Sicht reicht über den Untersee, zur Halbinsel Mettnau bis nach Konstanz und am Horizont kann man noch die Schweizer Berge erkennen. In Gaienhofen angekommen, war genügend Zeit für einen Kaffee oder Eisbecher und um den Ort noch etwas zu erkunden. Einige schauten beim Hermann Hesse Museum, bzw. beim Garten von Mia- und Hermann-Hesse vorbei.

Mit dem Bus ging es wieder zurück zum Strandbad nach Moos. Das Essen war schon vorbestellt, somit konnte der Hunger gleich gestillt werden. Mit dem Baden im See hat es nicht geklappt, da die Wassertemperatur an diesem Tag mit 14 Grad doch noch recht frisch war. Sonst hat an diesem Tag alles zu 100 Prozent gepasst, so dass 49 Personen glücklich, zufrieden und müde wieder die Heimreise antreten konnten.