Großes und Kleines Kinzigtal
Das ideale Hochsommerwetter bei angenehmen 24°C nutzten die Seniorenradler des Alpenvereins Calw/Nagold am 6. August 2026 für eine abwechslungsreiche Radtour durch das Große und Kleine Kinzigtal. Unter der Leitung von Roland Kling trafen sich 17 Radlerinnen und Radler in Loßburg.
Vom Kinzig-Ursprung am Kinzigsee führte die Tour zunächst auf dem Kinzig-Flößerpfad durch das obere Kinzigtal talwärts. Die wunderschöne Strecke verläuft vorbei an zahlreichen alten Schwarzwaldhöfen, die eindrucksvoll von der frühen Besiedelung der Region zeugen.
Eine kurze Pause legte die Gruppe im Kurpark von Alpirsbach ein. Anschließend ging es auf dem Kinzigtal-Radweg weiter über die Kreisgrenze und die ehemalige Landesgrenze zwischen Baden und Württemberg nach Schenkenzell. Dort bot sich im Kurpark beziehungsweise im nahegelegenen Café Gelegenheit zu einer ausgiebigen Vesperpause.
Frisch gestärkt führte die Route durch das landschaftlich reizvolle Kleine Kinzigtal. Über das enge Seitental erreichte die Gruppe das ehemalige Kloster Wittichen. Vorbei an der romantisch gelegenen Burgfelsenkapelle ging es weiter nach Kaltbrunn zum Martinshof.
Durch das Untere und Obere Dörfle von Reinerzau führte die Strecke anschließend hinauf zum Stausee Kleine Kinzig. Der Anfang der 1980er-Jahre angelegte Stausee dient als Trinkwasserspeicher und versorgt rund 300.000 Menschen in der näheren Umgebung mit Trinkwasser. Baden ist deshalb im See nicht erlaubt.
Über Vordersteinwand ging es schließlich zurück in Richtung Loßburg. Nach rund 50 Kilometern und 750 Höhenmetern erreichte die Gruppe wieder den Ausgangspunkt.
Zum gemütlichen Abschluss kehrten die Seniorenradler auf der Aussichtsterrasse der Berghütte Lauterbad ein. Bei herrlichem Sommerwetter ließ die Gruppe dort den gelungenen Tourentag in geselliger Runde ausklingen.
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