Im Banne des Watzmann – Klettersteige über Berchtesgaden

„um seinen Gipfel jagen Nebelschwaden“ der Watzmann zeigte sich fast die ganze Zeit wie von Ambross besungen, das waren aber auch die einzigen Wolken an diesem sonnigen und warmen Wochenende.

Wir waren artgerecht untergebracht im Hotel Schwabenwirt, man muss allerdings zugeben, dass wir außer dem Hotel nicht viel von der Stadt gesehen haben. Der hoteleigene Biergarten und das leckere Essen hielten uns davon ab, weitere gastronomisch-touristische Exkursionen zu unternehmen.

Am Freitag ging es mit dem Bus zum Königsee und über den „Isidor“-Klettersteig auf den Grünstein. Ein schönes Gipfelerlebnis auch wenn die Gipfelhöhe mit 1305 Metern neben dem doppelt so hohen Watzmann eher bescheiden wirkt und die geringe Höhe auch nicht wirklich zur Abkühlung beitrug. Dafür gab es beim Abstieg gleich zwei Erfrischungen, am Grünsteinhaus und unten am Königsee.

Am Samstag ging es höher hinauf, Ziel war der „Hohe Göll“. Die Anreise gestaltete sich recht aufwändig, mit zwei Autos zum Obersalzberg dann brachten die beiden Fahrer ein Auto an den Zielpunkt. Weiter gings mit Shuttle-Bus und Aufzug zum Kehlsteinhaus inmitten großer Touristenmengen. Doch gleich nach dem Haus wurde es immer ruhiger, wir überschritten den „Mannlgrat“, eine Kombination aus Klettersteig, ungesicherten Kletterstellen und Gehgelände. Am „Rauchfang“ verzichteten wir auf den weiteren steilen Gipfelaufstieg und stiegen über den Schustersteig zum Purtschellerhaus ab.

Es waren zwei tolle Tourentage in einer großartigen Landschaft.