Senioren-Rad-Tourenwoche im Allgäu
19 Senioren-Radler des Alpenvereins Calw/Nagold reisten am 15. Juni 2026 erneut zu einer Tourenwoche ins Allgäu.
Bei schönstem Frühsommerwetter führte Roland Kling die Gruppe durch die bunt blühende Bergblumenlandschaft des Allgäus.
Am ersten Tag führte die Tour von Nesselwang aus durch die Seenlandschaft des Ostallgäus.
Am Hopfensee konnte bei einer Biergarten-Einkehr die herrliche Panorama-Aussicht auf die Tannheimer Berge genossen werden.
Entlang des Forggensees und des Lechs führte die Route direkt in die historische Altstadt von Füssen. Durch die belebte Fußgängerzone wurden die Räder geschoben. Vorbei am Alatsee und Weißensee ging es anschließend zurück zum Ausgangspunkt.
Die nächste Tour führte in das schöne Kleinwalsertal.
Auf aussichtsreichen Nebenwegen ging es über die „Grüne Landesgrenze“ nach Riezlern.
Nach der Überquerung der großen Breitachbrücke führte die Strecke hinauf zur Söllereck-Bergstation.
Ein aussichtsreicher Höhenweg führte weiter zur Sölleralpe auf 1.522 Metern Höhe.
Vom Sattelkopf folgte eine rasante Abfahrt hinunter zum Freibergsee und weiter nach Oberstdorf. Mit 50 Kilometern und 1.200 Höhenmetern war dies die anstrengendste Tour der gesamten Woche.
Die Mittwoch-Tour führte zunächst von Oberstdorf ins Dietersbachtal.
Lange bestaunt wurde das malerische und denkmalgeschützte Bergbauerndorf Gerstruben unter der Westwand der Höfats.
Am Talschluss wurde auf der Dietersbachalpe eingekehrt.
Durch das Trettachtal führte die Tour über Spielmannsau und vorbei am malerischen, kristallklaren Christlessee.
Nach dem Moorweiher und Oberstdorf gab es in Reichenbach eine weitere Biergarten-Einkehr. Eine Teilnehmerin traute sich sogar ein Bad im quellfrischen Moorbad.
Über Fischen und Maderhalm ging es anschließend wieder hinauf nach Obermaiselstein.
Bei der letzten Tour ging es von Kranzegg über die aussichtsreiche Elleghöhe nach Oy-Mittelberg. Nach dem Grüntensee wurde auf der historischen Römerbrücke die Wertach überquert.
Eine ausgiebige Badepause gab es am Schwarzenberger Weiher.
Entlang des Rottachsees führte die Route zurück nach Kranzegg.
Dort fand die Tourenwoche bei einer Schlusseinkehr in der Bier-Alp des BernardiBräu ihren gemütlichen Ausklang.
In den vier Tourentagen legte die Gruppe insgesamt über 200 Kilometer zurück und bewältigte dabei rund 3.700 Höhenmeter im Anstieg.
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