Spontanwandern der Sektion Nagold am 22.03.2026: Runde zum Hochgrat und über die Nagelfluhkette zur Falkenhütte

Mit vergleichsweise viel Vorlaufzeit von 5 Tagen haben sich 5 Spontanwander*innen aus Nagold und Bad Füssing um Jan Dolbaum (mit Anna, Annika, Stephan und Willy) am 22.03. um 07:00 morgens auf den Weg ins Allgäu gemacht. Vorneweg: Es hat sich wieder voll gelohnt: Herrliche Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel und schneefreie Täler, trockenes, heiteres Wetter, 2malige Einkehr, Wandern und gelegentliches Kraxeln auf dem Grat der Nagelfluhkette und sogar eine Schnee-Rutschpartie auf dem Hosenboden waren dabei. Bergwandern vom Feinsten!

Am vorherigen Wochenende hatte es nochmal ordentlich und bis ins Tal hinunter geschneit, sodass wir uns auf alles freuen konnten, was eine Wanderung zum Ende des Winters bietet.

Die schon etwas nostalgische Hochgratgondelbahn hat uns schnell auf 1720 m Höhe gebracht. Von dort aus ging es auf den Hochgrat (1834m) mit bestem Panorama in alle Himmelsrichtungen. Vom Hochgrat aus haben wir die Nagelfluhkette Richtung Westen begangen. Vorbei am Staufner Haus (haben wir rechts unterhalb liegenlassen), im ständigen Auf und Ab (mehr ab als auf) zum Seelekopf (1663m) und mit sehr vielen schönen Ausblicken zunächst zum Hochfluhalpkopf (1636m), dann zum Eineguntkopf (1639m) und schließlich bis zum Berggasthof Falkenhütte, den zwei von uns im Schnee auf dem Hosenboden rutschend erreicht haben: Eine Mega Gaudi! Zwischendurch kamen auch die Grödel zum Einsatz. Die Falkenhütte (1640m) – übrigens mit sehr gemütlichem Gastraum – hat ein Ausrufezeichen gesetzt, indem die Wirtin spontan einen glutenfreien Schmarrn (ohne Rosinen und daher keine „Kaiser“) gezaubert hat. Das schaffen nicht viele und er war wirklich guuut! Wie die anderen Kuchen auch.
Entlang des Nordhangs sind wir plaudernd und die Natur genießend zurück zum Parkplatz an der Hochgratbahn gelaufen. Ab ca. 1350m Höhe schneefrei. Damit war der Tag aber noch nicht beendet.
Weil wir ihn früh begonnen haben, der Kuchen eh schon wieder verdaut war und 2,5 Std Rückfahrt noch vor uns lagen, sind wir schnell rübergefahren zur Talstation der Imbergbahn und dort am späten Nachmittag im Berggasthof Auwinkel eingekehrt. Auch sehr empfehlenswert.
Es hat wieder großen Spaß gemacht und war ein schönes Gruppen- und Naturerlebnis:

400 Hm bergauf, 1230 Hm runter, knapp 12km Strecke, eine Schippe Schnee in den Klamotten nach der Rutschpartie und säckeweise gute Laune.

Jan Dolbaum