Teufelskanzel-Tour
Dieses Jahr gab es mal wieder eine Sonntagstour in Kinzigtal.
Vom Ausgangsort Haslach aus starteten wir beim ehemaligen Kapuzinerkloster zu unserer 13 Kilometer langen Rundtour. Zum Aufwärmen wurde der Weg entlang der alten Reste der ehemaligen Stadtmauer, am Hofstetter Talbach, in Richtung Waldsee gewählt. Am Weg kamen wir bei den Stationen vom Mehrgenerationenparcours entlang. Von den Wanderern wurde auch gleich die eine und andere Station ausprobiert. Dies ist eine tolle Idee der Stadtplaner. Nach zwei Kilometer wurde der schön gelegene Waldsee, mit seinem Restaurant, Spielplatz und Minigolf-Anlage erreicht. Von hier ging es nun bergauf. Zuerst zur Rotkreuzhütte, dann steil bergauf an den Stationen des Kreuzweges vorbei zur Mühlenkapelle mit seiner heiligen Quelle. Weiter ging es über den Hirschfelsenweg auf den 555 Meter hoch gelegen Urenkopf mit seinem Aussichtsturm. Nach dem Erklimmen seiner 183 Stufen konnte man den Rundumblick über Haslach, das mittlere Kinzigtal, Hausach, Fischerbach und die Seitentäler genießen.
Nach einer ausgiebigen Pause ging es auf einem Teilstück des Hansjakobweg in Richtung Rotweinbänkle weiter. Nach Erreichen des Bänkles, war die Enttäuschung groß, dass aus dem Zapfhahn leider kein Wein floss.
Als nächster Highlight der Tour, wurde die Teufelskanzel erreicht. An dieser Stelle war einst die Grenze zwischen den Bistümern Strasburg und Konstanz. Der mächtige Felsblock ragte markant aus dem Wald. Der Sage nach wollte hier mal der Teufel einem Fuhrmann aus Schwaben die Seele abkaufen und ihm alle Güter der Welt zu Füßen legen.
Auf dem Wilderer-Wegle ging es zurück nach Haslach. Durch die historische Altstadt, an den schönen, renovierten Fachwerkhäusern ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt.
5 Teilnehmer, Wanderleiterin Ursula Trunte






