Zwischen Gäu und Schwarzwald
Das schöne Spätsommerwetter nutzten die Mountainbike-Senioren des Alpenvereins Calw & Nagold am 12. September 2026 zu einer Ausfahrt zwischen Gäu und Schwarzwald.
Als Treff- und Startpunkt diente das Caféhäusle im Calwer Stadtgarten mit seiner herrlichen Aussicht über die Stadt.
Tourenleiter Roland Kling führte die Gruppe über meist unbekannte Naturwege an den Hängen des Nagold- und Teinachtales.
Weil in Calw laut Hermann Hesse „der Wald bis zum Marktplatz reicht“, erfolgte der Start auch diesmal hier im neu gestalteten Stadtgarten.
Nach dem Rudersberg ging es zunächst auf der Gäuseite die Rehgrundklinge hinauf nach Holzbronn. Die imposante, tief eingeschnittene Schlucht der Xanderklinge wurde umfahren, um anschließend wieder hinunter ins Nagoldtal zu gelangen.
Vorbei am Fledermauspfad und an der Lochsägmühle führte der Weg hinauf auf die Schwarzwaldhöhe bei Neubulach. Um das Teinachtal zu queren, ging es steil hinunter zum Lautenbachhof und anschließend das Angelbachtal wieder hinauf nach Oberkollwangen. Hier wurde die Gruppe von einer befreundeten Radlerfamilie herzlich zu einem kleinen Umtrunk empfangen.
Weiter führte die Tour rund um Agenbach und zum höchsten Aussichtspunkt der Strecke, von dem sich eine herrliche Weitsicht bis zur Schwäbischen Alb bot.
Ein schöner Natur- und Waldweg führte über Schmieh nach Emberg. Von dort ging es steil hinunter ins Teinachtal, vorbei an der historischen Mathildenstaffel.
Von Bad Teinach führte die Strecke wieder steil bergauf nach Zavelstein und vorbei an der dortigen Burg.
Von Sommenhardt führte ein weiterer schöner Naturweg hinunter nach Kentheim ins Nagoldtal.
Nach rund 60 Kilometern und 1.400 Höhenmetern erfolgte schließlich die verdiente Schlusseinkehr auf dem Calwer Marktplatz.
Fazit: Eine rundum gelungene E-Mountainbike-Tour mit schönen Trails, herrlichen Gäu- und Schwarzwaldlandschaften sowie einigen sportlichen Herausforderungen.
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